31.12.17

Mein 2017

Sozusagen auf den letzten Drücker und zum ersten Mal mit neuem Tablet möchte ich doch noch nach der längeren Pause euch auf einen kleinen Jahresrückblick mitnehmen,wenn ihr mögt.


Gleich zum Jahresbeginn hatten wir ein wundervolles sonniges langes Wochenende an der von uns geliebten Nordseeküste. Zuhause erwartete uns dann eine verschneite verzauberte Winterlandschaft. Unser Justin, er liebte den Schnee so sehr, wie viele Hunde. Der März verstrich ohne Blogeintrag und schon war es Frühling und Ostern.

Obstblüte im Garten. Allerdings blieb es in diesem Jahr bei der Blüte. Durch den späten Frost gab es keine Birnen und die Äpfel am Baum konnte man an einer Hand zählen. Ich durfte live und in Farbe an der Geburt von Zwillingslämmern auf der Weide an unserem Garten teilnehmen.


Der Mai brachte endlich wieder richtig Farbe in den Garten.
 Er gehört auch zu meinen absoluten Lieblingsmonaten im Jahr.


Und auch Justin zog es bei dem Wetter in den Garten.

Jeder Tag ein Geschenk war meine Überschrift über dieses Bild, zwar wissend, dass die gemeinsame Zeit immer kostbarer wird, aber noch hoffend, dass wir seinen 14. Geburtstag im Dezember noch mit ihm erleben dürfen. Aber an diesem Tag hat er die Sonne genossen. Im hier und jetzt leben können wir von unseren Tieren lernen.



Im Juni habe ich leider kein Foto für euch. Ich habe es mal wieder nicht geschafft, zu bloggen. Neben viel Arbeit hatte sich Justin einen Zeh gebrochen, was das Laufen für ihn zuweilen so gut wie unmöglich machte und er so viel Zeit und Aufmerksamkeit brauchte. Anfang Juli konnte er dann endlich wieder sich normal bewegen, wenn man von den altersgemäßen sonstigen Beschwerden absieht. 
Dann kam auch schon der Juli.


Die Farben sind am intensivsten, die Luft flirrt (wenn es denn mal hochsommerlich ist).
Für uns hieß es zur Monatsmitte zu erkennen, zu akzeptieren und loszulassen. Zuhause bei uns und in Frieden ist er über die Regenbogenbrücke gegangen. Es war so wie es war in Ordnung, seine Zeit mit und bei uns war zu Ende und doch tat es so furchtbar weh. Die Liebe bleibt.

Er fehlt.


Welch ein Geschenk, dass wir in unsere bunten lustigen Lockenköpfe haben. So ganz anders und so soll es auch sein. 



Mit dem Jahresurlaub im September ging der Sommer dann auch schon wieder zu Ende. Gleich am Urlaubsbeginn hatten wir Glück im Unglück. Ein Transporter nahm uns die Vorfahrt, unser Pkw hatte Totalschaden, aber wir und die Hunde sind heil aus dem Auto gekommen und nach einigem hin und her gab es dann auch ein neues Auto. Also am Ende alles gut. 

Im Oktober zeigte Fritzi mir, dass man auch einfach mal genießen soll und die Arbeit auch morgen noch daliegt. Grad Katzen bzw. in dem Fall Kater können das sehr gut. Also hab ich auch runtergefahren und euch auf einen Ausflug in ein kleines Tropenhaus mitgenommen und Ansgar und ich kuschelten auf dem Sofa, da Herr Vertellkes und ich auch noch eine Woche mit einem Infekt mehr oder weniger flach lagen.


Wer bis hier durchgehalten hat, hat es fast geschafft. Denn nun sind wir im Dezember angekommen. Eine kurze, sehr arbeitsintensive Adventszeit. Nix mit besinnlich, dabei liebe ich diese Zeit im Jahr sehr. Um wenigstens einmal aus dem Stress rauszukommen, sind wir wie seit einigen Jahren regelmäßig im Dezember zu einem Erholungs- und Wellnesswochenende an die Küste gefahren, haben die absolute Ruhe genossen, den bezaubernden kleinen Weihnachtsmarkt am Hafen besucht und uns endlich auch ein bisschen auf Weihnachten eingestimmt. 


Die Weihnachtstage waren turbulent, aber schön. Glückliche Kindergesichter, es wurde ein runder Geburtstag einer Freundin gefeiert und auch ich konnte mich nicht beklagen. Bekam ich doch als Weihnachts- Geburtstagsgeschenk u. a. wieder ein taugliches Tablet incl. Notebookfunktion. Mein altes Tablet sowie auch das Notebook fingen gleichzeitig an extrem zu schwächeln. Nun kann ich endlich wieder gemütlich auf dem Sofa surfen und posten. So gehts also super motiviert in ein neues Bloggerjahr. Der Rückblick ist wie üblich bei mir wieder länger geworden als geplant. Ich habe ihn genutzt, um das Jahr auch noch mal innerlich Revue passieren zu lassen. Wie in jedem Jahr gab es Höhe und Tiefen, in diesem Jahr hat uns am meisten der Verlust von Justin getroffen, aber alles in allem war es doch ein gutes Jahr. Größere Einschläge gab es nicht, wir leben Gott sei Dank in Frieden, weiß Gott keine Selbstverständlichkeit, das wurde uns in diesem Jahr wieder besonders bewusst. Umso dankbarer sind wir für das, was wir haben.



Ich verbringe Silvester mit einer heftigen Erkältung auf dem Sofa, gut umsorgt von Herrn Vertellkes. Ich wünsche euch einen schönen Silvesterabend so wie ihr ihn am liebsten verbringt und freue mich auf ein neues Bloggerjahr mit euch.

tschüss, guten Rutsch und bis zum nächsten Jahr

eure Doris

Kommentare:

  1. Liebe Doris,
    ich hoffe ihr seid gut ins neue Jahr gekommen und wünsche euch für 2018 alles erdenklich Gute. Dir wünsche ich gute Besserung und drücke die Daumen das du bald wieder fit bist.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  2. Liebe Doris,

    dein Jahresrückblick ist bunt wie das Leben - ich hab ihn sehr gerne gelesen auch wenn ich bei Justin einen dicken Knödel im Hals hatte.
    Ich freue mich auf ein gemeinsames neues (Blogger-) Jahr und wünsche dir alles Gute!

    Liebe Grüße aus Wien,
    nima

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