Sonntag, 28. Mai 2017

Jeder Tag ein Geschenk


So schön, unseren "Großen", unseren Seelenhund zu sehen, wie er draußen liegt und wenigstens kurz die Sonne genießt. In den letzten Wochen waren wir Stammgast bei unserer Tierärztin. Neben den normalen Altersgebrechen hat Justin sich einen Zeh gebrochen. Das war mit höllischen Schmerzen für ihn verbunden, so dass er sich verständlicherweise auch weigerte, überhaupt noch aufzustehen und sich zu bewegen. Mit hochdosiertem Schmerzmittel schafften wir es dann, ihn zumindest ein paar Mal am Tag vom Wohnzimmer aus die paar Schritte mit unserer Hilfe in den Garten zu lotsen, damit er sich lösen kann. Anstrengende Tage für ihn, aber natürlich auch für uns.
Seit 2 Tagen geht es aufwärts, er ist schmerzmitteltechnisch so gut eingestellt, dass er mittlerweile sogar ab und an freiwillig allein aufsteht und auch schon für eine kleine Minirunde spazieren war, weil er es so gerne wollte. Er muss den Vorderfuß noch schonen, da er gleich wieder humpelt, wenn er zu lang auf den Beinen war, aber es ist schon sehr viel besser als noch vor kurzem. Als wir sein Bein geröntgt haben,waren wir auch auf eine schlimme Diagnose eingestellt und so war der Bruch, so schmerzhaft er auch am Anfang war, trotzdem eine Erleichterung, weil er wieder verheilt, auch wenn es seine Zeit braucht.


Er hat noch Freude am Leben. Und das ist das Entscheidende. Wir sind für jeden Tag dankbar, den er bei uns ist.  


Die gemeinsame Zeit ist nun kostbarer als je. Aber eins ist ganz gewiss. Sollte die Zeit des Abschieds kommen, werden wir für ihn da sein, so wie er immer für uns da war und ist.

Bei unserer lieben Freundin Annelie war gestern die Zeit gekommen, eine Entscheidung für ihren über alles geliebten Herzenshund Ala zu treffen. Sie hat ihn losgelassen, so dass er in Frieden seine Reise über die Regenbogenbrücke antreten können, in dem Wissen, dass es in Ordnung ist zu gehen. Unsere geliebten Tiere selbst haben mit ihrem eigenen Sterben kein Problem, es ist für sie ein Weitergehen in den nächsten Raum und sie spüren genau, wenn die Zeit dafür gekommen ist und akeptieren es ohne Angst, besonders, wenn wir ihnen helfen, keine unnötigen Qualen und Schmerzen erleiden zu müssen.Und wenn wir ihnen mitgeben, dass es in Ordnung ist, loszulassen und zu gehen, dann ist es der größte Liebesbeweis, den wir ihnen schenken können, auch wenn die Trauer natürlich danach sehr groß ist und wir sie unendlich vermissen. Ala und Fiene waren noch im letzten Jahr mit Annelie bei uns und wir hatten gehofft, ihn auch in diesem Jahr noch einmal begrüßen zu dürfen. Nun ist es anders gekommen und wir schicken einen traurigen Gruß nach Waren. Ala, du warst ein wunderbarer kleiner großer Mann und wir wünschen dir eine gute Reise. 

Ihr Lieben, das klingt nach ganz traurigen Gedanken an so einem herrlichen Tag. Auch wir haben trotzdem heute die Sonne genossen und freuen uns über jeden schönen Tag. Denn es zählt das Heute und das Hier und Jetzt. Das können wir von unseren Tieren lernen!
 
In diesem Sinne genießt diesen schönen Sonnentag.

Bis bald

eure Doris

Sonntag, 7. Mai 2017

Endlich mal Sonne!


An manchen Tagen ist es tatsächlich mal richtig schönes Frühlingswetter. Selten genug momentan.

Ich glaube, jeder ist genervt, dass der April so kalt war und auch der Mai nicht wirklich schön angefangen ist. Durch die teilweise noch heftigen Nachtfröste haben auch meine Tulpen sehr gelitten, aber einige haben es doch etwas ramponiert überstanden und bevor die in diesem Jahr kurze Blütenpracht vorbei ist, bin ich heute mittag noch schnell mal mit der Kamera vor die Tür, denn endlich scheint auch mal wieder die Sonne. 


Tulpen liebe ich in fast allen Farben und Formen.
Sie läuten die warme Jahreszeit ein und machen einfach gute Laune. 



Schade, dass die Zeit der Blüte so kurz ist.


Auch die Apfelbäume blühen und werden fleißig bestäubt. Da der Frühling bisher viel zu kalt war, ist zu befürchten, dass auch die Obsternte nicht so doll ausfallen wird in diesem Jahr. 


Wenn es bei euch heute auch so schön ist, geht raus und genießt die Sonne. Morgen sieht es wahrscheinlich schon wieder viel ungemütlicher aus. Dieser Frühling ist leider bisher nicht so, wie wir ihn uns erträumt haben. Der Mai und Juni ist ja für mich mit die schönste Zeit im Jahr. Hoffentlich kommen noch viele schöne Tage. Gleich gehts mit den Hunden raus. Ich wünsch euch was und 

allerliebste Grüße 

von Doris

Sonntag, 16. April 2017

Frohe Ostern!

Der Geburt dieser beider Lämmer durfte ich vor ein paar Tagen von unserer Terasse aus zusehen. 

Wie schön so kurz Ostern. 


Leider ist das Wetter an diesem Osterwochenende ja nicht so schön wie erhofft.
Aber das wird uns nicht davon abhalten, es uns gut gehen zu lassen. 

Ich wünsche euch allen ein frohes Osterfest!


Macht es euch fein und bis bald!

Es grüßt euch

Doris

Dienstag, 7. Februar 2017

Noch ist er nicht vorbei. . .

der Winter. Der Schnee , der uns nach unserer Rückkehr von der Küste erwartete, ist zwar mittlerweile wieder fast komplett verschwunden, aber der Winter hat sich im Januar von seiner schönsten Seite gezeigt und auch die drei Jungs hatten ihren Spaß


Unser geliebter Justin, er hat den Schnee und die Kälte schon immer geliebt und lebt auch jetzt im doch hohen Alter von 13 Jahren richtig auf und freut sich seines Lebens. Mir geht dann einfach das Herz auf.

Thadek findet es natürlich sowieso toll. Auch unsere Pudel scheuen die Kälte und den Schnee nicht.


Die zwei haben momentan etwas längere Winterwolle und haben wilde Jagdspiele im Schnee genossen.


Pure Lebensfreude


An solchen Tagen liebe ich auch den Winter.


Märchenhafte Kulisse


Und wie schön ist es, dann wieder direkt sich aufs Sofa kuscheln zu können


Mittlerweile ist es nach ein paar milden Tagen heute wieder sehr ungemütlich und eisig. Aber so ein wenig Sehnsucht nach Frühling kommt schon hoch. Die Tage werden schon länger, so dass es noch hell ist, wenn ich in der Woche nach hause komme. Jetzt noch ein bisschen aufs Sofa kuscheln und heißen Ostfriesentee trinken. Doch der Winter hat schon auch seine schönen Seiten. 

Tschüss und passt auf euch auf.

Doris



Montag, 16. Januar 2017

Raus aus dem Alltag zum Jahresbeginn


Im Dezember ist unser vorweihnachtliches Wellness-Entspannungswochenende sozusagen ins Wasser gefallen und drum haben wir das jetzt im Januar nachgeholt und wie man sieht hatten wir gröpßtenteils auch noch Glück mit dem Wetter. Im Hintergrund erkennt man übrigens die Insel Baltrum.


Wir haben  für ein paar Tage total abschalten können, lange Spaziergänge am Wasser,  Wellness und abends schön essen gehen. Obwohl im Januar wirklich gar nix los ist an der ostfriesischen Küste waren dennoch ein paar Restaurants und Cafés geöffnet, so dass wir nicht darben mussten und die Ruhe kam uns sowieso sehr gelegen. Wo im Sommer Touristen en masse zu finden sind, ist jetzt wirklich Erholung pur angesagt.

Unser Haus, Hof und vor allem unsere Tiere waren sehr gut versorgt, so dass wir mit gutem Gewissen uns eine kurze Auszeit gönnen konnten. Wir lieben unser Leben so wie es ist und lange würden wir es ohne unsere Fellpfoten nicht aushalten, aber ein- bis zweimal im Jahr ein paar Tage ohne irgendeine Verpflichtung sind schon schön. Und nach dem letzten Jahr hat es besonders gut getan. Ein guter Start, um sich in diesem Jahr mal wieder ein bisschen mehr um sich selbst zu kümmern, mal gucken, was aus diesem Vorhaben wird im Laufe des Jahres. Zuhause angekommen sind wir dann im Winterwunderland, das ich heute noch genießen kann. Morgen früh um fünf sieht das ganze dann sicher anders aus und ich werde mir ganz schnell den Frühling herbeiwünschen. Für erste sag ich tschüss und knuddel Kater und Hunde noch ein wenig, die ich ja doch vermisst habe.

Machts gut

eure Doris

Samstag, 31. Dezember 2016

Tschüss 2016

Sozusagen auf den letzten Drücker meld ich mich doch noch einmal für den Rückblick aufs vergangene Jahr. Es war ein turbulentes, anstrengendes, aufregendes Jahr und bevor es ganz rum ist, lass ich 2016 noch einmal Revue passieren. 


Justin im Schnee, den gabs nämlich im Januar, obwohl der Monat mit einem Magen-Darm-Virus und Blitzeis gar nicht winterlich romantisch begann.

Der Februar bescherte uns wirklich schönes Winterwetter und wir fuhren an den Wochenenden oft zur Küste und fragten uns manchmal, ob wir nicht doch ein bisschen spinnen, aber Justin fand unseren Plan gar nicht so schlecht.


Im März haben wir dann auf einem unserer Trips zur Küste mal wieder Halt in Ditzum gemacht. Es gibt noch mehr malerische Fischerdörfer als das schöne, aber leider auch meistens total überlaufene Greetsiel.


Und dann rückte Ostern immer näher und es wurde langsam ernst mit unserem Plan die Familie zu vergrößern und nach viel Vorbereitung gab es dann "Nachwuchs" im Hause Vertellkes und Ansgar und Thadek zogen bei uns ein.



2 Pudel im Farbschlag black and tan. Jung, aber nicht zu jung und das wichtigste überhaupt, sie verstanden sich von Anfag an mit Justin, nervten ihn auch nicht, wenn er seine Ruhe haben wollte und auch Justin fand den Familienzuwachs eigentlich ganz spannend. Für uns das entscheidende Kriterium, den Schritt zu wagen. Allein das Wort Pudel löste bei vielen schon Lachanfälle bis Verständnislosigkeit aus. Aber ich wusste schon immer, dass Pudel ganz tolle Hunde sind. Nicht umsonst werden sie ja mittlerweile mit fast allen Rassen gekreuzt und sind als "Doodles" sehr modern und begehrt. Warum nun grad das Original so verpönt ist, ist schon kurios. Man darf sich halt von dem manchmal gewöhnungsbedürftigen Äußeren nicht täuschen lassen und letztlich ist es jedem überlassen, wie man diese vielseitigen Lockenwölfe denn nun frisiert.
Dann begann das Abenteuer 3 Hunde und Rudelhaltung, ich habe schon fast mein ganzes Leben Hunde, aber bisher immer halt nicht im Doppelpack bzw. sogar als Trio. Ich hab in diesem Jahr noch mal wieder ne Menge über Hunde gelernt und tu es immer noch.. Bereut haben wir unsere Entscheidung noch nie.

Und ratzfatz war der Frühling da und die Welt draußén wurde endlich wieder bunt. Der Mai hatte zum Teil schon richtig sommerliche Tage, genau mein Wetter, weil noch nicht so heiß und drückend wie im Sommer.


Der Sommer war turbulent, anstrengend, aber auch total schön. Es gab viel Besuch von lieben Menschen, die wir eher selten sehen, Familie und auch Freunde.  Annelie war sogar zweimal da. Eine schöne Freundschaft, die es ohne das Internet und das Bloggen wohl nie gegeben hätte. 

Und eh man sich versieht war es Herbst und das arbeitsintensivste Quartal im Jahr begann,

Zuhause


aber auch im Büro - ohne Foto :-) - .

Und zack haben wir Dezember und wie immer the same procedure as every year. Viel Arbeit, Weihnachtsfeiern und alles was die Adventszeit so "besinnlich" macht. Aus unserem geplanten Entstressungs-Wellnesskurzurlaub aus der Küste wurde nichts, Justin hatte sich den Norovirus eingefangen, so dass wir im Hotel anrufen mussten und einen Ersatztermin gebucht haben für 2017. Gott sei Dank hat er es gut überstanden, unser Herzenshund wurde Anfang Dezember 13 Jahre und wir sind sehr dankbar, dass wir ihn noch haben und es ihm auch noch altersgemäß gut geht. Am Heiligen Abend mussen wir zum tierärztlichen Notdienst mit unserem Fritzi,war ja klar. Da sind sie wie die Kinder. Inzwischen gehts ihm auch wieder gut. Dafür hat Herr Vertellkes sich passend zu den Feiertagen eine heftigen Erkältungsvirus eingefangen und Weihnachten mehr oder weniger im Bett verbracht, auch er ist auf dem Weg der Besserung und wir verbringen Silvester wie immer allein schon wegen der Tiere zuhause. Justin hat fürchterliche Angst, wie unsere beiden Jungs reagieren, bleibt abzuwarten. 


So bleibt mir nur mehr euch einen guten Rutsch und alles Gute für 2017 zu wünschen. Das können wir alle in diesen Zeiten ganz besonders gebrauchen. Und eh ich es vergess, danke an meine kleine, aber feine treue Lesergemeinde und 

tschüss eure Doris



Dienstag, 22. November 2016

Drei sind keiner zuviel

Das Wetter in den letzten Tagen ist ziemlich gruselig. November eben. Regen, Sturm, kurze, trübe Tage, nur ab und zu zeigt sich mal die Sonne. Diese kurzen Momente haben wir vor kurzem auch genutzt und nach dem Scher- u. Frisiertermin der beiden Jungs ein paar aktuelle Fotos zu machen. Da die zwei immer in Action sind, wenn sie nicht grad faul auf dem Sofa liegen, gelingen mir nur selten Fotos von den beiden, die nicht verwackelt sind.

 Der sensible und doch auch so fröhliche Thadek


Er ist der Ruhigere von den beiden.


Ansgar, immer den Schalk im Nacken


Fröhlich und temperamentvoll


Sie haben unseren Alltag ganz schön durcheinandergewirbelt. Aber wir haben es noch nicht eine Minute bereut, dass die beiden jetzt zu unserer Familie gehören und können es uns gar nicht mehr ohne die beiden Wirbelwinde vorstellen. Es ist natürlich zeitintensiver als mit unserem Senior Justin, aber auch er kommt immer noch super mit den beiden Jungspunden klar. Thadek, der jüngere von den beiden, hat Justin sozusagen als Ziehvater auserkoren, die beiden sind sich auch im Wesen sehr ähnlich. Spaziergänge finden oft zu dritt statt, aber auch getrennt, da Justin natürlich nicht jeden Tag so gut drauf ist, dass er noch längere Spaziergänge mitmachen kann. Und ich liebe auch die langsamen gemütlichen Ausflüge mit ihm allein, bei denen ich meinen Gedanken nachhängen kann und wir uns so gar nicht hetzen lassen. Alte Hunde sind wunderbar, es ist eine ganz besondere Zeit, auch wenn immer der Wermutstropfen dabei ist, dass die Zeit immer begrenzter wird. Die drei ergänzen sich ganz wunderbar.


Meine Zeit fürs bloggen ist jetzt noch eingeschränkter als sowieso schon, aber ich möchte es auf keinen Fall aufgeben und bleibe optimistisch, dass auch wieder andere Zeiten kommen. Ich hoffe, ihr seht es mir nach, ich freue mich über jeden, der trotzdem noch seinen Weg hierher findet.
Macht es euch gemütlich und

tschüss bis bald eure

Doris